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Allocricetus

Mammalia - Rodentia - Cricetidae

Taxonomy
Allocricetus was named by Schaub (1930) [Skull of Allocricetus bursae from Villány, Kalkberg mentioned bij Schaub (1930) as type for the genus Allocricetus. (Fig, 16 and 17)]. It is not extant.

It was assigned to Cricetidae by Schaub (1930) and McKenna and Bell (1997).

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Synonymy list
YearName and author
1930Allocricetus Schaub
1997Allocricetus McKenna and Bell

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RankNameAuthor
kingdomAnimalia()
Triploblastica
Nephrozoa
Deuterostomia
phylumChordataHaeckel 1847
subphylumVertebrata
superclassGnathostomata
Osteichthyes()
Sarcopterygii
subclassDipnotetrapodomorpha(Nelson 2006)
subclassTetrapodomorpha()
Tetrapoda()
Reptiliomorpha
Anthracosauria
Batrachosauria()
Cotylosauria()
Amniota
Synapsida()
RankNameAuthor
Therapsida()
infraorderCynodontia()
Epicynodontia
infraorderEucynodontia
Probainognathia
Mammaliamorpha
Mammaliaformes
classMammalia
subclassTribosphenida()
infraclassEutheria()
Placentalia
EuarchontogliresMurphy et al. 2001
Glires()
orderRodentia
infraorderMyodontaSchaub 1958
superfamilyMuroideaIlliger 1811
familyCricetidaeFischer von Waldheim 1817
genusAllocricetusSchaub 1930

If no rank is listed, the taxon is considered an unranked clade in modern classifications. Ranks may be repeated or presented in the wrong order because authors working on different parts of the classification may disagree about how to rank taxa.

Diagnosis
ReferenceDiagnosis
S. Schaub 1930Die generische Bestimmung der Kategorien D und Eist weniger einfach, als anfänglich vermutet wurde. Da es sich urn Hamsterformen handelt, deren Grösse zum Teil wenigstens derjenigen von Mesocricelus entspricht, so ist es verständlich, dass man zunächst glaubte, sie auf
diese Gattung beziehen zu können. Es hat sich nun aber erausgestellt, dass Mesocricelus im ungarischen Präglazial nicht vertreten ist. Ich habe unter den vielen Incisiven keinen einzigen gefunden, der die charakteristische Abplattung der Vorderfläche des Schmelzbandes zeigt und ebensowenig liessen sich Molaren oder Jochbogenwurzeln nachweisen, die Mesocricelus angehören könnten.
Dieses Genus steht nicht nur in diesen Merkmalen, sondern aueh im Bau seiner Extremitäten weiter abseits von Cricelus und Cricelulus, als NEHRING,sein Begründer, wohl vermutet hatte.
Die zu den präglazialen Kategorien D und E gehörenden Belege trugen bisher meistens die Bezeichnungen Cricelus spec. minor oder Cricetulus und auch mir schienen sie zunächst dem letzteren
Genus (im weitesten Sinne gefasst) anzugehören, da sie in der Länge ihrer Zahnreihen in seine Variationsbreite fallen. Das von OGNEFF abgetrennte, die grössten Formen umfassende Genus
Tscherskia mit den beiden Spezies triton und nestor erreicht eine Zahnreihenlänge, die der präglazialen Kategorie D entspricht. Diese könnte deshalb trotz ihrer Grösse im Genus Cricelulus s. lat. untergebracht werden, wenn nicht die von Dr. KORMOS entdeckten Schädel dagegen sprächen. Als wichtigstes Merkmal des Gesichtschädels von Cricelulus gilt das schlanke, an Apodemus erinnernde Rostrum. Er ist murin gebaut, die beiden Schädeltypen von Villány aber sind cricetin. Sie stehen näher bei Cricelus als bei Cricelulus, können aber trotzdem der ersten Gattung nicht zugeteilt werden. Der älteste heute bekannte europäische Hamster, die unten als Cricelus Kormosi
beschriebene pontische Form, ist bereits grösser als die präglaziale Kategorie D; es muss sich also um eine Gruppe kleiner, abseits stehender Hamster handeln, die heute anscheinend erloschen ist.
Ich schlage vor, sie als Allocricelus zu bezeichnen und betrachte den in Fig. 16 und 17 abgebildeten Schädel von Villány als Typus des neuen Genus.